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OrganHarnsystem

Harnleiter (links)

Ureter sinistra

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Lage:
Abdomen → Becken
Paarstruktur: Eine auf der linken und eine auf der rechten Körperseite.
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Funktion

Der Harnleiter ist ein 25–30 cm langer muskulärer Schlauch, der den Urin durch Peristaltik dreimal pro Minute nach unten transportiert. Er verläuft retroperitoneal auf dem Musculus psoas, kreuzt am Beckenrand die Teilungsstelle der gemeinsamen iliakalen Arterie und schwingt dann medial ein, um schräg in die Blasenbasis einzutreten.

Dieser schräge intramurale Verlauf ist der antirefluxmechanismus: Blasendruck komprimiert den Tunnel und hält den Urineinwegfluss aufrecht. Drei Engstellen — die pyeloureterale Verbindung, die Kreuzung am Beckenrand und die vesikoureterale Verbindung — fangen Steine ein und definieren, wo Koliken auftreten.

Blutversorgung

Renale, gonadale, gemeinsame iliakale und obere/untere vesikale Arterien in einer longitudinalen Kette.

Nervenversorgung

T11–L2 sympathisch über den aortalen und hypogastrischen Plexus; Schmerz wird von der Lende in die Leiste ausgestrahlt.

Klinische Relevanz

Harnleiterstein
Steine verstopfen an den Engstellen — der krampfartige Kolikschmerz von 10/10 Schmerz, der von der Lende in die Leiste ausstrahlt, mit mikroskopischer Hämaturie.
Vesikoureteraler Reflux
Ein kurzer intramuraler Tunnel lässt infizierten Blasenurin zurückfließen — der Mechanismus der Narbenbildung im Kindesalter.

Verwandte Erkrankungen

Bildungsanatomische Referenz, keine medizinische Beratung. Über diesen Inhalt.